Der zweitägige Workshop ließ zwei Gruppen von Jugendlichen, die „Braunäugigen“ und die „Blauäugigen“ erfahren, wie Diskriminierung entsteht und was die Auswirkungen davon sind. Bei diesem Workshop lernten die Jugendlichen, wie wichtig es für eine Gesellschaft ist, unfaire Handlungen und Bedingungen zu erkennen und eine diskriminierungsfreie Atmosphäre zu schaffen.

Die Methode basiert auf der Aufteilung einer Gruppe von Menschen aufgrund ihrer Augenfarbe in „Braunäugige“ und „Blauäugige“. Die Gruppe der „Blauäugigen“ wird im Laufe des Workshops unter der Leitung von den Mitarbeiter*innen von Diversity Works, strukturell und persönlich von den „Braunäugigen“ diskriminiert. Dabei wurden sämtliche negativen Stereotypen, die in unserer Gesellschaft bekannt sind auf die Gruppe der „Blauäugigen“ angewendet. Sie wurden als Unterlegene eingestuft und dementsprechend behandelt. Im Ergebnis begannen diese, sich unterlegen zu fühlen und bestätigten die bestehenden Vorurteile.

Der Schwerpunkt bei dieser Methode liegt im anschließenden Erfahrungsaustausch. Daher war es besonders interessant, wie die Jugendlichen der beiden Gruppen den Workshop erlebt haben und anschließend von ihren Emotionen berichteten. Das Konzept wurde 1968 von der amerikanischen Grundschullehrerin Jane Elliott entwickelt.

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